Zum nachlesen: Rede unseres Vorsitzenden auf der Demo gegen die AfD in Gieboldehausen

Liebe Freundinnen,
Liebe Demokratinnen,
Liebe Antifaschistinnen,

dort drüben versucht der parlamentarische Arm des Rechtsextremismus einmal mehr, hier mit seiner hässlichen Propaganda Fuß zu fassen. Einmal mehr stehen wir hier, um genau das zu verhindern.

Wir stellen uns gegen diejenigen, die glauben, dass Hass und Hetze eine legitime Form von Politik sind. Wir stellen uns gegen diejenigen, die glauben, dass Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft einen Platz haben. Wir zeigen einmal mehr ganz klar, dass es keine Normalisierung von faschistischer Politik geben darf. Nicht heute, nicht morgen. NIEMALS.

Es sind Faschisten, die in unseren Parlamenten sitzen. Die mit Anfragen und Anträgen versuchen das Fundament unserer Demokratie zu untergraben. Es sind Faschisten, die immer wieder versuchen unsere Demokratie lächerlich zu machen. Es sind Faschisten, die durch ihre Sprache, ihr Handeln und ihre Taten rechtsextreme Gewalttaten relativieren und mitunter gar legitimieren.

Und genau deshalb sind wir alle gefordert. Wir müssen, nicht nur hier und heute, sondern gerade auch im Alltag immer wieder klar Farbe bekennen. Es ist ans uns, unsere Stimme erheben, um Hass zu wiedersprechen, um aufzuklären und zu informieren.

Wir, und das gilt als Aufruf an alle Demokraten, müssen aufhören rechte Narrative und Sprachbilder zu übernehmen. Wir müssen Antifaschismus und Erinnerungskultur fordern, fördern und leben.

Für uns alle muss es eine gemeinsame Haltung geben, eine, die schon Winston Churchill im Kampf gegen das dritte Reich formuliert hat: never give in, never give in, never, never, never, never-in nothing, great or small, large or petty – never give in.

Abschließend möchte ich noch einen freundlichen Hinweis an die „da drüben“ geben:

Es mag sein, dass ihr euch für schlau haltet, hass zu predigen, wenn es an der Zeit ist über Liebe zu sprechen. IHR SEID ES NICHT!

Es mag sein, dass ihr glaubt im Recht zu sein. IHR SEID ES NICHT.

Es mag sein, dass ihr euch hier willkommen fühlt. IHR SEID ES NICHT.

HAUT AB!

Florian A. Lillpopp

Florian A. Lillpopp ist seit 2017 in der Duderstädter Kommunalpolitik aktiv. Er ist Mitbegründer und Vorsitzender des PARTEI Ortsverbanes in Duderstadt. Zwischen 2018 und 2021 war er für die Gruppe Linke - Piraten - PARTEI + Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Göttingen. Seit der Kommunalwahl 2021 gehört er nunmehr dem Rat der Stadt Duderstadt als erster Vertreter der PARTEI an. Dort bildet er erine Gruppe mit der SPD. Seine politischen Interessen liegen vor allem im Bereich der Jugend- und Sozialpolitik, gleichwohl aber auch in den Bereichen des Natur- und Umweltschutzes sowie der Demokratie- und Erinnerungsarbeit.